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Pflanzen als Luftverbesserer

Schäden und Erkrankungen durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit

In der Heizperiode fällt häufig die relative Luftfeuchtigkeit unter den für Wohn- und Arbeitsräume empfohlenen und als angenehm empfundenen Bereich von 45 bis 55 % relativer Feuchte bei einer Zimmertemperatur von 20 – 22 °C.

Zu trockene Luft mit 40 % und weniger stört das Wohlbefinden des Menschen, begünstigt Erkrankungen des Atmungssystems und macht eine trockene Haut. Auch für Papier, Stoffe, Möbel und Holzfußböden kann die Austrocknung schädlich sein. Niedrige Luftfeuchtigkeit fördert auch statische Elektrizität, die unangenehme Effekte hervorruft sowie eine stärkere Staubentwicklung mit sich bringt.

Pflanzen als Staubsauger und Luftbefeuchter

Zimmerpflanzen wirken als Luftreiniger, indem sie auf ihren Blättern Staub aus der Luft sammeln. Dieser gebundene Staub kann bei der Blattpflege bei großblättrigen Pflanzen mit feuchten Tüchern und Blattpflegeprodukten abgewischt und entsorgt werden. Obwohl Pflanzen, besonders die mit hohem Wasserverbrauch, durch Transpiration und über die Substratoberfläche die Luftfeuchtigkeit erhöhen, reicht dieser Effekt oftmals nicht aus, um das gewünschte  Ziel zu erreichen.

Untersuchung der Raumluft

Auf Wunsch messen wir die CO 2 – Konzentration (ppm), die relative Feuchte (% r F) und die Temperatur (° C) der Luft in Ihren Räumen über 7 – 14 Tage mit unserem Meßgerät und Datenlogger, das während dieser Zeit bei Ihnen bleibt und Sie erhalten bei 1 Messung pro Minute 10.080 (7 Tage) oder 20.160 (14 Tage) Meßwerte in einer Exceltabelle und grafisch aufbereitet.

Zusätzlich können wir VOC (flüchtige organische Verbindungen) und Formaldehyd und andere flüchtige Aldehyde in Ihrer Raumluft messen. Die Prüfung umfasst alle Stoffe, die im Anhang der DIN EN ISO 16000-5, 2007-05 enthalten sind, und mehr – zur Zeit 105 Stoffe!

Wir bringen frische Probenträger für diese Stoffgruppen vorschriftsmäßig bei Ihnen an und diese verbleiben geöffnet 7-14 Tage bei Ihnen, werden anschließend von uns verschlossen und dem Labor übergeben. Spätestens 14 Tage nach Probeneingang haben Sie fundierte, zuverlässige Daten auf dem Tisch und wissen, ob eine Belastung Ihrer Raumluft vorliegt.

Wenn es darum geht, eine detaillierte Beurteilung der Raumluftqualität
vorzunehmen oder die Quelle für bestimmte Schadstoffe zweifelsfrei zu
ermitteln, kann in der Regel auf einen Sachverständigen vor Ort und den Einsatz von präziseren Messtechniken nicht verzichtet werden.
Überall da, wo es jedoch darum geht, grundsätzlich zu klären, ob überhaupt
eine Raumluftbelastung vorliegt, sind die aktuellen Raumluftmessungen
das Mittel der Wahl.

Elektrische Luftbefeuchter als Unterstützer

Bei Werten unter 40 %  relativer Luftfeuchtigkeit ist eine zusätzliche Befeuchtung der Raumluft durch Luftbefeuchter daher erforderlich. Wir arbeiten mit aktiven Verdunstern als Luftreiniger und Luftwäscher, die im Rahmen unserer Pflegetermine regelmäßig gereinigt werden und ihr Betriebswasser mit Ultraviolettstrahlen desinfizieren. Als positiver Nebeneffekt wird zugleich noch die angesaugte Luft gewaschen und von Staub und Schwebeteilchen befreit.