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Vertrocknen von Immergrünen, Winterdürre, Frosttrocknis

Aktualisiert am

Frosttrocknis tritt bei Wintern mit starken Temperaturabfällen in den 2-stelligen Minusgrad-Bereich wie im Januar und Februar auf und hinterlässt viele Schäden an immergrünen Pflanzen.
Besonders Pflanzen in Kübeln und Trögen haben hier Schwierigkeiten. Dies auch, wenn der Winter sehr lang und kalt sein sollte.

Jetzt muß man daran denken, am Tage, wenn es mal wieder kurz über 0°C ist und der Boden im Kübel etwas auftaut, die Immergrünen zu wässern und wenn möglich, vor der Sonnenstrahlung zu schützen.            Kleinere Kübel können an eine wind- und sonnengeschütze Stelle, vielleicht Garage oder Schuppen, umquartiert werden und es sollten Styroporplatten oder Korkscheiben unter den Kübel und auf die Bodenoberfläche gelegt werden.
Gerade bei der starken Sonneneinstrahlung, die wir im März/April bereits haben können, verdunsten die Pflanzen sehr viel Wasser und bis zum Durchfrieren in der nächsten Nacht muß die Versorgung gewährleistet sein – daher Buchsbaum, Rhododendren, Kamelien, Kirschlorbeer und alle Nadelbäume täglich in kleinen Gaben wässern.

Die Wurzeln frieren nicht kaputt, aber sie können das gefrorene Wasser aus dem Boden nicht aufnehmen und der Nährstofftransport in die Peripherie der Pflanze stoppt komplett. Kurzfristig ertragen die Pflanzen das, dauert die Kälteperiode aber zu lange, verhungern und vertrocknen die Blätter von den Spitzen der Zweige her. Infolge der Frosttrocknis muß dann im nächsten Frühjahr verstärkt abgestorbenes Material ausgeschnitten werden und manchmal hilft auch gar nichts mehr, dann muß die Pflanze gerodet werden.