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Hydrokultur-Lecaton als Pflanzsubstrat

Aktualisiert am

Blähton wird hergestellt aus natürlichem kalkarmen Ton. Der Ton wird bei etwa 1.200 Grad Celsius gebrannt. Durch den Brennvorgang verbrennen die eingeschlossenen organischen Stoffe und der Ton bläht sich kugelförmig auf.

Es dient als anorganisches Pflanzsubstrat, welches überwiegend in der Raumbegrünung, aber auch im Bau eingesetzt wird.
Dieses strukturstabile Substrat verdichtet im Gegensatz zu Blumenerde nicht und schafft ein ideales Luft- und Wasserverhältnis für die Zimmerpflanze und die Pflanzenwurzeln können besser atmen.
Es gibt der Hydropflanze den nötigen Halt, sodaß auch große Pflanzen problemlos und dauerhaft stabilisiert werden.
Zudem ist Blähton geruchlos und sauber und daher kann Raumbegrünung mit Hydrokultur im Gegensatz zu Erdkultur auch im Bereich von Kantinen und im Krankenhaus eingebaut werden, wo hohe Anforderungen an saubere und hygienische Bedingungen gestellt werden.
Die Nährstoffversorgung erfolgt immer über die Zugabe einer Nährlösung (Dünger), da das Blähton als anorganisches Substrat keine Nährstoffe speichern kann.

Der Begriff Hydrokultur bezeichnet ein natürliches Pflanzsystem. Es handelt sich um ein geschlossenes System, dessen Vorteile auf der Hand liegen :
Es ist eine gute Kontrolle der Wasserversorgung mit Hilfe eines Wasserstandsanzeigers möglich. Die Pflanzen können daher in größeren Zeitabständen versorgt werden und es gibt kaum Wurzelerkrankungen, da keine Bodenschädlinge im Substrat vorkommen können. Der Wurzelbereich verdichtet nicht und es besteht ein ideales Luft- Wasserverhältnis.

Abgelegt unter → Weitere Gartentipps